- Abort
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Fehlgeburt. Absterben der Frucht zu einem Zeitpunkt der frühen Schwangerschaft
- Abortus imminens
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drohende Fehlgeburt. Meist werden damit Blutungen in der Frühschwangerschaft beschrieben, die sich zum Glück häufig wieder stabilisieren. Manchmal auch Frühzeichen eines Aborts
- ACTH-Test
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Zur Überprüfung der Nebennierenfunktion. Es wird ein Medikament gespritzt und anschließend verschiedene Hormone bestimmt. Man möchte damit bestimmt Enzymdefekte in der Nebenniere nachweisen (AGS)
- Adenomyosis uteri
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eine spezielle Form der Endometriose, bei der Endometrium in die darunter liegende Muskulatur (Myometrium) vorwuchert. Die führt häufig zu ausgeprägten Menstruationsbeschwerden.
- Adhäsiolyse
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Operatives Lösen von Verwachsungen, meist mittels einer Laparoskopie, um die durch die Adhäsionen verursachten Beschwerden und Funktionsstörungen wie Sterilität zu beseitigen.
- Adhäsionen
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Verwachsungen, die sich z.B. nach Entzündungen, operativen Eingriffen, Blutungen oder bei Endometriose bilden Adhäsionen im Bereich der Eileiter und Eierstöcke können zur Sterilität führen
- Adrenogenitales Syndrom
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ein Enzymdefekt bewirkt, dass nicht ausreichend Cortisol produziert werden kann. Dadurch fallen vermehrt Vorstufen des Cortisols an, diese sind meist androgen wirksam und führen häufig zu Zyklusstörungen und Sterilität
- AGS
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Adrenogenitales Syndrom. Ein Enzymdefekt bewirkt, dass nicht ausreichend Cortisol produziert werden kann. Dadurch fallen vermehrt Vorstufen des Cortisols an, diese sind meist androgen wirksam
- Akrosom
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'Hütchen' am Kopf des Samenfadens, in dem sich notwendige Stoffe (Enzyme) befinden, welche es ermöglichen, in die Eizelle einzudringen. Siehe auch Globozoospermien
- Amenorrhoe
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Ausbleiben der Periodenblutung. Man unterscheidet die 'primäre' Amenorrhoe, das heißt, die Frau hatte noch niemals eine Periodenblutung, von der 'sekundären' Amenorrhoe, das heißt, sie hatte eine Periodenblutung, die plötzlich nicht mehr auftritt
- Amniocentese
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Punktion der Fruchthöhle zur Fruchtwassergewinnung für die genetische Untersuchung der im Fruchtwasser befindlichen Amnionzellen bzw. Hautzellen des Kindes. Eine Amniocentese zum Ausschluss von Erbkrankheiten wird zwischen der 14. und 18. Schwangerschaftswoche durchgeführt
- Anamnese
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medizinische Vorgeschichte des Patienten. Dazu gehören alle durchgemachten Erkrankungen und Operationen. Auch die Zyklus-Anamnese, also der Ablauf der Blutung in der Vergangenheit ist ein wichtiger Faktor
- Androgene
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männliche Hormone
- Andrologie
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die Wissenschaft von Störungen der männlichen Fruchtbarkeit.
- Anovulation
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Ausbleiben des Eisprungs. Unter Anovulation kann keine Schwangerschaft eintreten, da in anovulatorischen Zyklen kein Eisprung stattfindet. Die Zyklusdauer kann regulär, verlängert und verkürzt sein. Häufig ist die Anovulation auch mit einer Zyklusstörung verbunden.
- Antikörper
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Spezielle Proteine des Immunsystems, welche vom Körper produziert werden und auf fremde Substanzen (Antigene) reagieren.
- Aspermie
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kein Ejakulat trotz Orgasmus
- Assisted Hatching
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Schlüpfhilfe von Embryonen aus ihrer Eihülle. Assited Hatching erfolgt in der Regel mittels eines Lasers, der die Eihülle (Zona pellucida) anritzt ohne den Embryo zu verletzen.
- Asthenozoospermie
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zu geringe Beweglichkeit der Spermien
- Autoantikörper
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gegen das eigene Körpergewebe gerichtete Antikörper. Grundlage vieler sog. Autoimmunerkrankungen (z. B. Rheuma)
- Azoospermie
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Fehlen von Spermien im Ejakulat
- Basaltemperaturkurve
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auch Ogino Knauss Methode genannt. Diese Methode diente ursprünglich zur Verhütung. Sie basiert darauf, dass bei einem regelmäßigen Zyklus die Temperatur nach dem Eisprung um 0,5° C ansteigt. So kann man die fruchtbaren Tage abschätzen.
- Bauchspiegelung
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mit einem kleinen Schnitt im Bereich des Bauchnabels wird eine spezielle Kamera in den Bauch eingeführt und die inneren Organe betrachtet. Man kann mit Farbstoff dann auch die Eileiterdurchgängigkeit überprüfen. Wird in Narkose durchgeführt
- Befruchtung
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die Verschmelzung der Zellkerne von Ei- und Samenzelle mit Bildung eines neuen Zellkerns. Der Vorgang der Befruchtung beginnt mit der Imprägnation und ist mit der ersten Teilung der befruchteten Eizelle abgeschlossen
- Biopsie
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bedeutet die Gewebeprobeentnahme am lebenden Individuum. In der Reproduktionsmedizin z.B. als Hodenbiopsie zur Gewinnung von Spermien(TESE) für ICSI
- Blastozyste
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ein Embryo, der schon mehrere Tage alt ist (ca. 5) und bereits im Zentrum eine kleine Zyste aufweist.
- Blauprobe
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Laparoskopische Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit mittels Einbringen einer Farblösung in den Uterus, deren Austritt aus den Eileitern beobachtet wird
- Cardiolipin-Antikörper
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es handelt sich dabei um Autoantikörper, welche mit wiederholten Fehlgeburten in Zusammenhang gebracht werden und gegen bestimmte Phospholipide (Cardiolipin) gerichtet sind. Sie sollen einen negativen Einfluss auf die Blutgerinnung haben
- Cerclage
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Umschlingung des Muttermundes. Operativer Verschluss des Gebärmutterhalses zur Vermeidung von Fehlgeburten
- Cervix
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Gebärmutterhals
- Cervix
-
Gebärmutterhals auch 'Zervix' geschrieben
- Cervixfaktor
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Die Beurteilung des Zervixsekrets, der Öffnung des Gebärmutterhalses und des Farnkrautphänomens unter dem Mikroskop lassen einen bevorstehenden Eisprung erkennen
- Cervixsekret
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Die Drüsen des Gebärmutterhalses bilden zyklusabhängig Sekret, welches den Spermien das Eindringen in die Gebärmutter erleichtern soll. Unmittelbar vor dem Eisprung ist es sehr flüssig (spinnbar) und nimmt an Menge zu (NFP)
- Chromopertubation
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Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit während einer Bauchspiegelung mittels Einbringen einer Farblösung in den Uterus, deren Austritt aus den Eileitern beobachtet wird
- Chromosom
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Träger der Erbsubstanz. Der Mensch hat 46 Chromosomen. Davon sind zwei Geschlechtschromosomen, beim Mann X und Y, bei der Frau zweimal X
- Clomifen
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eigentlich Clomifencitrat. Ein in Tablettenform einzunehmendes Medikament zur hormonellen Stimulation der Eierstöcke, das allerdings gehäuft zu Cystenbildung führt und durch Verdickung des Gebärmutterhalsschleims den Samenzellen das Aufsteigen in die Gebärmutterhöhle erschwert.
- Corpus luteum
-
Gelbkörper, der nach dem Eisprung entsteht.
- Eierstock
-
Ovar, der Ort an dem die Eizellen heranreifen.
- Eileiter
-
Gewebsschlauch, der von der Gebärmutter ausgeht und in dem die Eizellen transportiert und befruchtet werden.
- Eileiterschwangerschaft
-
EUG meint eine Einnistung des Embryos außerhalb der Gebärmutter, zumeist im Eileiter
- Eizellspende
-
zur Verfügung stellen einer Eizelle einer jungen Frau für eine andere Frau. In Deutschland nicht erlaubt. Therapiemöglichkeit bei Frauen, die keine eigenen Eizellen bilden. Hierbei spendet eine gesunde Frau nach hormoneller Vorbehandlung Eizellen, die mit dem Samen des Mannes der Empfängerin der Spende befruchtet werden. Die entstehenden Embryonen werden dann der Empfängerin der Spende in die Gebärmutter transferiert
- Ejakulat
-
Samenflüssigkeit eines einzelnen Samenergusses, der die Spermien enthält.
- Ektope Schwangerschaft
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siehe auch Extrauterinschwangerschaft, meist synonym für Eileiterschwangerschaft
- Embryo
-
nach der Befruchtung einer Ei- durch eine Samenzelle teilt sich diese und wird fortan als 'Embryo' bezeichnet. Früher wurde die befruchtete Eizelle als Zygote bezeichnet.
- Embryotransfer
-
auch mit 'ET' abgekürzt; Rückgabe des Embryos nach IVF oder ICSI mittels eines kleinen Schlauches. Der Transfer ist schmerzfrei und findet ohne Narkose statt
- Endogen
-
körpereigen oder im Körper entstehend
- Endokrin
-
von Drüsen ausgehend, die Hormone in den Blutkreislauf absondern und dadurch verschiedene Vorgänge im Körper regulieren, z.B. Schilddrüse, Nebenniere, Ovar, Hoden
- Endokrinologie
-
Lehre von der inneren Sekretion also von den Hormonen
- Endometriose
-
'versprengte' Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), die außerhalb der Gebärmutterhöhle auftritt. Diese ist hormonell aktiv und es kommt sehr häufig zu Verklebungen im Bauchraum. Typisches Symptom: Schmerzhafte Regelblutung, gehäuft
- Endometrium
-
Gebärmutterschleimhaut. Also das Gewebe in der Gebärmutter, welches monatlich neu aufgebaut und wieder abgestoßen wird (Menstruation)
- Endoskopie
-
Griech. Wort für 'Hineinschauen'. Endoskope sind Instrumente, mit denen Hohlräume innerhalb des Körpers betrachtet werden können; es ist daher mit dem Endoskop möglich, beispielsweise das Innere des Magens (Gastroskopie) oder den Bauchraum (Laparoskopie) zu untersuchen
- Enukleation
-
Ausschälung. der Ausdruck wird meist im Zusammenhang mit Myomen verwendet, welche bei einer Operation ausgeschält werden
- Estradiol
-
Östradiol; wichtigstes weibliches Hormon
- ET
-
Embryotransfer
- Eumenorrhoe
-
normale Länge des Zyklus. Polymenorrhoe, Oligomenorrhoe, Amenorrhoe
-
Befruchtung einer weiblichen Eizelle mit einer männlichen Samenzelle außerhalb des Körpers (extrakoporal); da diese Befruchtung in einem Labor in einem Gefäß stattfindet, bezeichnet man den Vorgang auch als In-vitro-Fertilisation (IVF) mit oder ohne vorgeschalteter intracytoplasmatischer Spermieninjektion (ICSI)
-
Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter, typischerweise im Eileiter. Hohes Risiko innerer Blutungen; Bei Verdacht sollte so schnell wie möglich operiert werden.
- Farnkrautphänomen
-
kurz vor dem Eisprung wird das Zervixsekret gut spinnbar, unter dem Mikroskop ist dies anhand von einer Zunahme von Verzweigungen zu erkennen, ähnlich wie bei einem Farnblatt, daher der Name
- Fertilität
-
Fruchtbarkeit (von fero = ich trage; gebäre); also ursprünglich die Fähigkeit, eine Schwangerschaft auszutragen. Heute allgemein: Fähigkeit zur Reproduktion (=Fortpflanzung).
- Fetus
-
so wird das ungeborene Baby ab abgeschlossener Organentwicklung, also ca. ab der 12. Schwangerschaftswoche, genannt.
- Fimbrientrichter
-
Schleimhaut am Ende des Eileiters. Der Fimbrientrichter nimmt die Eizelle nach dem Eisprung auf
- Follikel
-
Eibläschen. Im Eierstock befinden sich diese Eibläschen. In jedem Zyklus wächst normalerweise einer dieser Follikel heran, in dem sich die Eizelle entwickelt und im Rahmen der Ovulation in den Eileiter zur Befruchtung entlassen wird.
- Follikelpunktion
-
zur Eizellentnahme wird während einer kurzen Vollnarkose eine Punktion der Eibläschen unter Ultraschallsicht von der Scheide aus durchgeführt.
- Follikelstimulierendes Hormon
-
FSH, Eibläschen stimulierendes Hormon, das auch als Medikament zur Stimulation der Eierstöcke gegeben werden kann. Entstammt der Hirnanhangsdrüse
- Follikulometrie
-
Ausmessen der Größe des Eibläschens mit Hilfe des Ultraschalls
- Fruchtwasseruntersuchung
-
zur genetischen Untersuchung des ungeborenen Kindes. Es wird durch die Bauchdecke eine feine Nadel eingeführt und etwas Fruchtwasser entnommen. Die darin enthaltenen kindlichen Zellen werden genetisch untersucht .
- Fruktose
-
wird in den Samenbläschen produziert und versorgt die Spermien mit Energie
- FSH
-
Follikelstimulierendes Hormon. Ein Hormon der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), welches die Eizellreifung im Eierstock bewirkt
- Galaktorrhoe
-
Milchproduktion ohne Schwangerschaft. Häufiges Symptom bei Hyperprolaktinämie
- Gameten
-
weibliche und männliche Keimzellen, d.h. Eizellen und Spermien
- Gebärmutterhals
-
der schmale Eingang zur Gebärmutter. Die erste Hürde, welche die Spermien auf dem Weg zur Eizelle überwinden müssen
- Gebärmutterspiegelung
-
(Hysteroskopie) mit einer speziellen kleinen Optik wird die Gebärmutterhöhle von innen angesehen. Zum Ausschluss von Veränderungen, welche die Einnistung der Eizelle stören können
- Gelbkörper
-
auch Corpus luteum genannt, entsteht am Eierstock nach dem Eisprung. Wenn die Eizelle den Follikel verlassen hat, bildet sich durch einsprießende Gefäße ein Gelbkörper, welcher das Gelbkörperhormon bildet. Dies ist das wichtigste Hormon der zweiten Zyklushälfte
- Gelbkörperschwäche
-
verminderte Produktion von Gelbkörperhormon in der zweiten Zyklushälfte
- Genetik
-
Lehre über das Erbgut. Viele Erkrankungen haben genetische Ursachen, auch bei der Unfruchtbarkeit gibt es einige genetisch bedingte Ursachen
- GIFT
-
Gamete Intrafallopian Transfer. Zwischenstufe zwischen IVF und Insemination. Dabei werden die Eizellen wie zur Reagenzglasbefruchtung gewonnen, und direkt nach der Punktion mit den Spermien in den Eileiter gespritzt. Die Befruchtung findet dann wieder im Körper statt, hat in der modernen Reproduktionsmedizin keinen Stellenwert mehr
- Globozoospermien
-
den Spermien fehlt das Akrosom. Dadurch ist eine Befruchtung einer Eizelle nur mit einer ICSI möglich
- GnRH
-
Gonadotropin releasing Hormone. Hormon des Hypothalamus, welches die Ausschüttung des LH und FSH in der Hirnanhangsdrüse steuert und somit letztlich die Funktion der Eierstöcke
- GnRH Agonisten
-
Hormone, die eigentlich die Hirnanhangsdrüse zur Ausschüttung von LH und FSH stimulieren, ab einer höheren Dosierung werden allerdings die Hormonspeicher entleert und somit das Eisprungauslösende Hormon LH unterdrückt. Findet standardmäßigen Einsatz als Begleithormon zur Unterdrückung des vorzeitigen Eisprungs bei der Hormontherapie bei der künstlichen Befruchtung
- GnRH-Antagonisten
-
Blockieren den Hormonrezeptor, so dass ein vorzeitiger Eisprung verhindert werden kann. Siehe auch GnRH-Agonist Eine spezielle Form der Downregulation
- Gonaden
-
(Keimdrüsen) Drüsen, welche die Gameten produzieren (bei der Frau die Eierstöcke, beim Mann die Hoden).
- Gonadotropin-releasing-Hormon
-
GnRH
- Gonadotropine Hormone der
-
Hirnanhangsdrüse, welche die Funktion der Eierstöcke regulieren (Eizellreifung und Eisprung). Es gibt zwei Gonadotropine: LH und FSH
- Granulosazellen Zellen im
-
Eibläschen, welche Östrogen bilden und die Eizellreifung bewirken
- Gravidität
-
Schwangerschaft
- Gynäkologie
-
Frauenheilkunde
- Hatching
-
auch Assisted Hatching genannt. Hierbei wird die Hülle des Embryos angeritzt (z. B. mit einem Laser), was ihm das Verlassen der Hülle erleichtert und möglicherweise auch die Einnistung
- Herzaktionen
-
Im Ultraschall zu erkennender Herzschlag des Embryos. Meist ab der 6. Schwangerschaftswoche nachweisbar
- Hirnanhangsdrüse
-
Hypophyse genannt, Organ an der Schädelbasis, mit dem Gehirn verbunden. Es produziert eine Vielzahl von Hormonen, mit welchen zahlreiche andere Organe gesteuert werden (Eierstock, Schilddrüse, Nebennieren usw.)
- Hirsutismus
-
vermehrte Behaarung an für Frauen unüblichen Stellen (Bauch, Brust, Kinn). Meist bedingt durch erhöhte männliche Hormone
- HKSG
-
Hystero-Kontrast-Sonographie. Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit mit Ultraschall
- Hodenbiopsie
-
Gewebsentnahmen aus dem Hoden zur Untersuchung auf Erkrankungen und zur evtl. Gewinnung von Spermien (TESE) für ICSI. Bei Azoospermie kann die Hodenbiopsie zeigen, ob noch ein gewisse Spermiogenese vorliegt
- Hodenhochstand
-
angeborene Störung. Dabei senkt sich der Hoden nicht regelrecht in den Hodensack ab. Es kommt zu einer chronischen Überwärmung des Hodens und dadurch auch zu einer Verschlechterung der Spermienproduktion, muss im frühen Kindesalter korrigiert werden
- Homologe Insemination
-
Insemination mit Verwendung von Spermien des Ehepartners
- Hormon
-
Botenstoff, der von einem hormonproduzierenden Organ gebildet wird und meist über die Blutbahn das Zielorgan erreicht (z. B. Hirnanhangsdrüse Ovar). Östrogen ist bekanntes Beispiel
- Hormontherapie
-
um zum richtige Zeitpunkt eine optimale Anzahl an reifen Eizellen zur Verfügung zu haben werden körperidentische Hormone in Spritzenform täglich verabreicht, bis die Eibläßchen eine ausreichende Größe erreicht haben ( ca. 18 - 20 mm)
- Humangenetik
-
Erblehre des Menschen, Genetik
- Hydrosalpinx
-
medizinisch Sactosalpinx genannt; ein mit Flüssigkeit gefüllter Eileiter
- Hyperandrogenämie
-
erhöhte Blutspiegel männlicher Hormone
- Hyperprolaktinämie
-
erhöhte Prolaktinspiegel.
- Hyperstimulationssyndrom
-
Überstimulationssyndrom
- Hypophyse
-
Hirnanhangsdrüse
- Hypothalamus
-
Zwischenhirn. Reguliert die Funktion der Hirnanhangsdrüse über die Ausschüttung des GnRH
- Hysterosalpingographie
-
Röntgendarstellung der Eileiter
- Hysteroskopie
-
Gebärmutterspiegelung
- ICSI
-
Intracytoplasmatische Spermieninjektion. Dabei wird im Rahmen einer Reagenzglasbefruchtung eine einzelne Samenzelle in einer Eizelle eingespritzt und somit eine Befruchtung erreicht. Wird bei sehr schlechter Spermienqualität angewandt
- Immunisierung
-
Behandlung bei habituellen Aborten oder mehrfach erfolglosem Embryotransfer. Wenn nachgewiesen wurde, dass ein fehlgeleitetes Immunsystem die Ursache für wiederholte Fehlgeburten ist oder sein könnte, dann wird diese Maßnahme durchgeführt, um die Voraussetzungen zu verbessern
- Immunologie
-
Lehre von den Abwehrkräften und -reaktionen des Organismus
- Implantation
-
Einnistung, Einpflanzung (z.B. des Embryos in das Endometrium).
- In vitro Fertilisation
-
für die Befruchtung werden den Eierstöcken nach hormoneller Stimulationsbehandlung Eizellen entnommen (Follikelpunktion) und außerhalb des Körpers in einem Gefäß (in vitro) mit dem vorbereiteten Samen zusammengebracht. Im Idealfall kommt es zur Befruchtung einer oder mehrerer Eizellen (Fertilisation) sowie zu deren Weiterentwicklung zu einem oder mehreren Embryonen. Maximal drei Embryonen werden anschließend in die Gebärmutter zurück übertragen und können sich dort einnisten.
- In-vitro-Fertilisation
-
Wörtlich übersetzt: Reagenzglasbefruchtung. Abkürzung: IVF
- Infertilität
-
bedeutet Unfruchtbarkeit. Meint medizinisch gesehen aber die Unfähigkeit, ein lebendes Kind zu bekommen trotz der Fähigkeit, schwanger zu werden (habituelle Aborte)
- Insemination
-
Einspritzen von Spermien in die Gebärmutter. Dies geschieht meist erst, nachdem die Spermien durch spezielle Aufbereitungsmethoden vorbehandelt wurden (Swim-Up)
- Insulin
-
wichtiges Hormon, gebildet in der Bauchspeicheldrüse, welches hilft, Zucker zu verarbeiten
- Insulinresistenz
-
Unfähigkeit der Körperzellen, auf Insulin zu reagieren. Deswegen kommt s zu einer kompensatorisch erhöhten Ausschüttung von Insulin, oft auch in Verbindung mit einem PCO-Syndrom
- ITI
-
Intratubare Insemination. Die Spermien werden nach Aufbereitung in den Eileiter gespritzt
- IUI
-
intrauterine Insemination. Die Spermien werden in die Gebärmutter gespritzt nach einer entsprechenden Aufbereitung des Ejakulats
- IVF
-
bedeutet 'In-Vitro-Fertilisation'. Das wiederum bedeutet eigentlich nur 'Befruchtung im Reagenzglas', also Reagenzglasbefruchtung. Außerhalb des weiblichen Körpers werden Eizelle und Spermien zusammengebracht, die Eizelle wird dabei auf natürlichem Weg von den Spermien befruchtet. Dabei entsteht eine Embryo, der dann in die Gebärmutterhöhle transferiert werden kann.
- IVM
-
In Vitro Maturation; seltenes und neuartiges Verfahren der künstlichen Befruchtung z.B. bei Frauen, die eine Chemotherapie erhalten sollen oder massiv zu einem Überstimulationssyndrom neigen; Methode ist letztlich noch in der Entwicklung
- Kapazitation
-
Physiologische und biochemische Prozesse, die eine Samenzelle durchläuft, um in eine Eizelle einzudringen und sie befruchten zu können
- Karenzzeit
-
Zeit ohne Ejakulation. 3-5 Tage vor einem Spermiogramm sollte diese betragen. 5 ist der beste Abstand, wenn planbar :-)
- Keimzelle
-
Gamete: Eizelle und Spermatozoon
- Klimakterium
-
Wechseljahre (Menopause)
- Klinefelter-Syndrom
-
numerische Chromosomenstörung. Die betroffenen Männer haben ein x-Chromosom zu viel (XXY statt XY). Geht mit Unfruchtbarkeit einher
- Kontrazeption
-
Schwangerschaftsverhütung
- Konzeptionsoptimum
-
Zeitpunkt im weiblichen Zyklus, zu dem eine Empfängnis am wahrscheinlichsten ist
- Kryokonservierung
-
Lagerung von biologischen Material (Eizellen, Samenzellen) in flüssigem Stickstoff bei -196°C. Im Kinderwunschzentrum können befruchtete oder unbefruchtete Eizellen, Samenzellen, Hoden- und Eierstockgewebe und im begründeten Ausnahmefall auch Embryonen eingefroren werden.
- Kryozyklus
-
eingefrorene Eizellen im Vorkernstadium können nach erfolgter Kryokonservierung aufgetaut werden und dann nach Entwicklung eines Embryos wieder in die Gebärmutter transferiert werden (Embryotransfer).
- Künstliche Befruchtung
-
assistierte Reproduktion. Oft wird auch eine Insemination oder IVF als künstliche Befruchtung bezeichnet, jedoch ist die Befruchtung hier nicht künstlich, bei der IVF ist nur der Ort künstlich. Eigentlich gilt dieser Begriff nur für die ICSI
- Maldescensus testis
-
Hodenhochstand
- Menopause
-
von der Menopause spricht man, wenn die letzte reguläre Monatsblutung mehr als ein Jahr her ist. Statistisch findet diese in einem Alter von ca. 50 Jahren statt
- Menstruation
-
Regelblutung
- MESA
-
microsurgical epididymal sperm aspiration. Operative Entnahme von Spermien aus dem Nebenhoden
- Morphologie
-
bedeutet im weitesten Sinne 'Aussehen'. Insbesondere beim Spermiogramm verwendeter Begriff zur Beschreibung des Aussehens der einzelnen Spermien. Man kann dadurch Rückschlüsse auf die Funktionsfähigkeit der Samenzelle ziehen.
- Morula
-
Embryo, der nach einigen Tagen einen beerenähnlichen Zellklumpen bildet - Morulastadium
- Motilität
-
Beweglichkeit. Meint hier meist Beweglichkeit der Spermien und ist ein Kriterium des Spermiogramms. Sie wird in ortsständige und Progressivmotilität unterteilt. Bei letzterer wird noch eine schnelle Progressivmotilität berücksichtigt. Bei Asthenozoospermie besteht eine eingeschränkte und schlechte Progressivmotilität
- MPA
-
Medroxyprogesteronacetat. Ein synthetisches Gelbkörperhormon.
- Mukus
-
Cervixsekret, siehe dort
- Mumps
-
Im Rahmen dieser Kinderkrankheit kann es, wenn sie nach der Pubertät auftritt, zu einer Begleitentzündung des Hodens kommen und einer Zerstörung der Samen bildenden Zellen
- Myom
-
gutartige, knotige Wucherung der Gebärmuttermuskulatur
-
Operatives Ausschälen eines Myoms
- Myometrium
-
Gebärmuttermuskulatur
- Pathologisch
-
Krankhaft
- PCO-Syndrom
-
Polycystische Ovarien. polyzystisch heißt, 'viele Zysten'. Das Bild ist geprägt durch viele kleine Follikel, welche jedoch nicht heranreifen. Meist im Zusammenhang mit einer Hyperandrogenämie ergibt sich dadurch ein Ausbleiben des Eisprungs. Oft auch verbunden mit Übergewicht und/oder Zuckerstoffwechselstörungen
- Peristaltik
-
Kontraktionen, wurmartige Zusammenziehungen eines schlauchähnlichen Muskels wie der Darm zum Transport des Inhalts. Der Uterus wirkt während des Zyklus als peristaltische Pumpe für den gerichteten Transport der Spermien vom Muttermund bzw. Zervikalschleim in die Tube auf der Seite des zu erwartenden Eisprungs
- Peritoneum
-
Bauchfell
- PICSI
-
Auswahl genetisch intakter Spermien für die ICSI mittels eines Gelkissenverfahrens
- PID
-
Präimplantationsdiagnostik
- PKD
-
- Plazenta
-
Mutterkuchen
- PN-Stadium
-
Pronucleus-Stadium oder auch Vorkernstadium genannt
- Polkörperdiagnostik
-
Der Polkörper ist ein Produkt der Meiose (Reduktionsteilung). Bei dieser Reduktionsteilung halbiert die Eizelle die Anzahl der 46 Chromosomen auf 23 Chromosomen, die übrig bleibenden 23 Chromosomen werden als Polkörper in den perivitellinen Spalt ausgeschleust. Später reduziert die Eizelle die Chromosomenanzahl erneut und schleust dieses Mal 23 Chromatiden als zweiten Polkörper aus. Mit der Untersuchung der Polkörper ist es möglich auf die Anzahl der in der Eizelle vorhandenen Chromosomen zu schließen, so dass durch die Polkörperdiagnostik mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit genetisch intakte Eizellen nach der Befruchtung für den anstehenden Embryotransfer zur Verfügung stehen. Indiziert ist eine Polkörperdiagnostik bei Frauen über 38 Jahre und bei Frauen mit bereits mehreren nicht erfolgreichen ICSI-Therapieversuchen.
Film zum Download [ca. 5,9MB]
- Polymenorrhoe
-
zu kurze Zyklen. poly=häufig. Eumenorrhoe, Oligomenorrhoe, Amenorrhoe
- Polyzystische Ovarien
-
PCO-Syndrom
- Postkoitaltest
-
Hierbei wird kurz vor dem Eisprung nach Geschlechtsverkehr das Gebärmutterhalssekret unter dem Mikroskop untersucht und festgestellt, wie viele bewegliche Spermien nachzuweisen sind
- Präimplantationsdiagnostik
-
In-vitro befruchtete Eizellen werden vor dem Transfer in die Gebärmutter auf chromosomale und genetische Veränderungen hin untersucht
- Progesteron
-
Gelbkörperhormon. wird vom Gelbkörper in der zweiten Zyklushälfte gebildet.
- Prolaktin
-
Hauptsächlich verantwortlich für die Muttermilchproduktion nach der Geburt. Ist aber auch ein Streßhormon und kann dadurch erhöht sein. Auch Störungen der Schilddrüse können zu einer vermehrten Bildung von Prolaktin führen. Erhöhte Prolaktinspiegel stören den Zyklus und die Eizellreifung.
- Prolaktinom
-
gutartiger Knoten in der Hirnanhangsdrüse, welcher Prolaktin produziert
- Proliferationsphase
-
Aufbau der Schleimhaut in der ersten Zyklushälfte mit Östradiol als dem stimulierenden Hormon
- Pronucleus-Stadium
-
(PN) Vorkernstadium. Am ersten Tag nach der Befruchtung zeigen sich die beiden Kerne von Spermium und Eizelle vor der endgültigen Verschmelzung noch einmal getrennt
- Prostata
-
Vorsteherdrüse. Produziert ein Sekret, welches neben Spermien und Samenbläschensekret Bestandteil des Ejakulats ist
- Punktion
-
Eizellentnahme im Rahmen der Reagenzglasbefruchtung. Mit einer Nadel wird unter Ultraschallsicht in die Follikel gestochen und die Flüssigkeit mit den Eizellen abgesaugt
- Sactosalpinx
-
verschlossener Eileiter, mit Gewebsflüssigkeit gefüllt
- Salpinx
-
Eileiter
- Samenbläschen
-
Eine Drüse, welche den Spermien ein Sekret zusetzt, welches die Überlebensfähigkeit in der Scheide verbessert
- Schokoladenzysten
-
Durch Endometriose bedingte Zysten, mit Blut gefüllt
- Sekretionsphase
-
Zweite, von Progesteron gesteuerte Hälfte des Zyklus, in der die Zellen des Endomterium Zeichen einer starken Drüsentätigkeit (Sekretion) aufweisen. Folgt der östrogendominierten Proliferationsphase
- Septum
-
Trennwand. Meist im Zusammenhang mit der Gebärmutter als Uterusseptum bezeichnet. Eine solche Wand kann bindegewebig ausgebildet sein und die Einnistung der Embryonen stören
- Sertoli-Cell-only-Syndrom
-
Ein Begriff, der eine bestimmte Form der männlichen Unfruchtbarkeit erklärt. Hier findet sich im Hoden nur Stützgewebe (Sertoli-Zellen), jedoch kein Spermienproduzierendes Gewebe. Eine Azoospermie ist die Folge
- Skrotum
-
Hodensack
- Spermatogenese
-
auch als Spermiogenese bezeichnet: Bildung und Ausreifung der Samenfäden
- Spermien
-
Samenfäden
- Spermienaufbereitung
-
Methoden, um aus dem Ejakulat Sekrete der Prostata und der Samenbläschen zu beseitigen und nur gut bewegliche Spermien auszufiltern. Es gibt zahlreiche Methoden, die bekannteste ist der Swim-Up
- Spermiogenesestörung
-
Entwicklungsstörung der Spermien durch unterschiedliche Schädigungen (Äußere Einflüsse, genetische)
- Spermiogramm
-
Untersuchung der Spermien oder vielmehr, des Ejakulats. Die wichtigsten Parameter sind: Zahl, Beweglichkeit und Morphologie der Spermien
- Sterilisation Definitive
-
'Unfruchtbarmachung' von Mann oder Frau. Bei der Frau werden dazu die Eileiter im Rahmen einer Bauchspiegelung verschlossen und beim Mann durch einen kleinen Schnitt am Hoden die Samenleiter (Vasektomie). Leider zeigt die Erfahrung, dass diese endgültige Maßnahme zu früh erfolgt und nach einem Partnerwechsel ein erneuter Kinderwunsch auftreten kann.
- Sterilität
-
Überbegriff für den Zustand der ungewollten Kinderlosigkeit Der Begriff gilt für das Paar, allerdings kann auch ein Mann oder eine Frau aus bestimmten Gründen steril sein. Unterschieden wird davon die Infertilität, damit wird die Fähigkeit, schwanger zu werden bei gleichzeitiger Unfähigkeit, die Schwangerschaft auszutragen, beschrieben. Siehe auch Abort.
- Subfertilität
-
eingeschränkte Fruchtbarkeit bei dem Mann oder der Frau
- Swim-Up
-
Spezielle Aufbereitungstechnik für das Ejakulat. Dadurch wird das Ejakulat von den Bestandteilen befreit, die aus Prostata und Samenbläschen stammen. Außerdem werden durch diese Technik nur die gut beweglichen Spermien aussortiert.
- Temperaturkurve
-
auch Ogino-Knauss-Methode genannt; Die Messung der morgendlichen Temperatur (vor dem Aufstehen) lässt durch den Anstieg der Temperatur nach dem Eisprung erkennen, ob ein Eisprung stattgefunden hat
- Teratozoospermien
-
Begriff aus dem Spermiogramm: zu viele fehlgeformte Spermien
- TESE
-
testicular sperm extraction. Entnahme von Spermien direkt aus dem Hoden. Operativer Eingriff bei Azoospermie.
- Testes
-
Hoden
- Testosteron
-
bekanntestes 'männliches' Hormon. Wird im Hoden gebildet. Es wird aber auch im Eierstock, der Haut und der Nebenniere gebildet und ist deshalb beileibe nicht 'männlich', nur bei Frauen in wesentlich niedrigeren Blutspiegeln nachweisbar
- Thekazellen
-
gewandelt werden
- Triploidie
-
wenn zwei Spermien gleichzeitig eine Eizelle befruchten, dann entsteht ein Embryo mit dem dreifachen Chromosomensatz, also 69 Chromosomen statt 46. Diese Triploidien müssen aussortiert werden, da die Kinder nicht überlebensfähig wären
- Trophoblast
-
Teil des Embryos, der sich später zum Mutterkuchen (PLazenta) ausbildet
- Tubargravidität
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Eileiterschwangerschaft
- Tube
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Eileiter
- Turner-Syndrom
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Frauen, welche nur ein X-Chromosom haben, geht meist mit Unfruchtbarkeit einher (Chromosomen)